Inliner für Kinder verstellbar: fünf Modelle in mm

Vier Hersteller schreiben „vier Größen verstellbar“ oder „fünf Größen verstellbar“ auf ihren Kinderinliner. Wie viele Millimeter Fuß damit gemeint sind, steht bei keinem daneben. Diese Seite rechnet die Größenbänder von fünf Modellen in Fußlänge um und stellt daneben, was die Verstellung nicht mitnimmt: Rollen, Gewichtsgrenze und die Frage, welches Ersatzteil es danach noch gibt.
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Fünf Modelle von vier Marken, erhoben am 22. Oktober 2026. Umgerechnet wird mit dem Pariser Stich von 6,67 Millimetern je EU-Größe; jede umgerechnete Zahl ist als eigene Rechnung gekennzeichnet.

Woher die Millimeter auf dieser Seite stammen

Gemessen haben wir nichts, und gefahren sind wir keines der Modelle. Wir haben die Produktseiten von vier Herstellern geöffnet, die Größenbänder, Rollenmaße, Gewichts- und Altersangaben notiert und sie neben die Datenfelder des Handels gelegt. Die EU-Größen haben wir anschließend in Fußlänge umgerechnet. Wie wir Angaben erheben und wie wir Einheiten umrechnen und kennzeichnen, steht in unserer Methodik.

Aufgenommen wurde, was am Erhebungstag lieferbar war. Nicht in der Auswahl sind die Kindermodelle von Rollerblade und Powerslide. Ebenfalls nicht dabei ist ein Modell einer Handelsmarke, deren Herstellerseite sich nur nach einer automatischen Browserprüfung öffnen ließ; ohne Herstellerangaben haben wir es nicht aufgenommen.

Zwei Dinge fehlen mit Absicht. Beträge nennen wir im Text nicht, auch nicht als Abstand zwischen zwei Modellen; den aktuellen Preis zeigt die Produktkarte live, mit Datum und Uhrzeit des Abrufs. Und PDF-Dokumente haben wir für diese Erhebung nicht heruntergeladen: Wo ein Hersteller eine Angabe nur als PDF-Datei führt, steht in der Tabelle der Grund statt eines Werts.

Vier Größen, fünf Größen — und 13 Millimeter dazwischen

Hudora schreibt über seinen Kinderinliner Leon 2.0: „Größenverstellung über 4 Größen“. Roces schreibt über den Jokey 3.0, er sei „in 4 sizes“ verstellbar. Apollo nennt für die Super Blades „über vier Schuhgrößen“. K2 schreibt im Herstellertext zum Raider, er lasse sich „um fünf Größen“ verstellen. Auf den ersten Blick liegt K2 damit eine Größe vorn.

Nachgezählt liegen die Dinge anders. Hudoras kleinstes Band reicht von Größe 29 bis 32. Das sind vier Größen, aber nur drei Schritte. K2s kleinstes Band reicht von 29 bis 34. Das sind sechs Größen und fünf Schritte. Beide Hersteller zählen also verschieden: der eine die Größen, der andere die Schritte zwischen ihnen. Wer die Zahlen auf den Kartons vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Dinge.

Eine EU-Größe ist kein Zählwert, sondern eine Länge. Sie misst 6,67 Millimeter, und daraus lässt sich jedes Band in Millimeter Schuhlänge übersetzen. Drei Schritte ergeben 20 Millimeter, fünf Schritte 33. Zwischen „vier Größen“ und „fünf Größen“ liegen in diesem Feld also nicht eine Größe, sondern 13 Millimeter Fuß — mehr als eine Verdopplung der Differenz, die der Karton nahelegt.

Diese 13 Millimeter sind keine Kleinigkeit. Ein Kinderfuß wächst nach einer Faustregel, die das AOK-Magazin für Kinder nach dem Laufanfang nennt, um etwa einen Millimeter im Monat. Ein Band von 20 Millimetern reicht so rund 20 Monate, eines von 33 Millimetern rund 33. Gerechnet ist das ab der untersten Stufe und mit einem gleichmäßig wachsenden Fuß, was kein Kind tut. Als Größenordnung taugt es trotzdem: Ein Jahr mehr oder weniger.

Vorgerechnet wird diese Umrechnung auf keiner Herstellerseite. Keiner der vier nennt neben den EU-Größen eine Fußlänge in Millimetern oder Zentimetern; ein Hersteller führt seine Größentabelle als PDF-Datei. Diese Seite holt die Rechnung nach, für alle fünf Modelle und alle 13 Bänder, und sagt bei jeder Zahl dazu, woher sie stammt.

Was eine EU-Schuhgröße misst: 6,67 Millimeter und zwei Größen Zugabe

Grundlage der EU-Schuhgrößen ist der Pariser Stich. Die Schuhgrößentabelle des Schuhhändlers Deichmann beschreibt ihn als Maßeinheit, die um 1800 in Frankreich entstand, und gibt ihren Wert mit zwei Dritteln eines Zentimeters an, also 6,67 Millimetern. Eine EU-Größe mehr bedeutet 6,67 Millimeter mehr Länge — und zwar Länge des Leistens, über den der Schuh gebaut wird, nicht Länge des Fußes.

Zwischen Leisten und Fuß liegt eine Zugabe. Deichmann rechnet sie in seine Formel ein: EU-Größe gleich Fußlänge plus zweimal 0,667 Zentimeter, geteilt durch 0,667. Die „2“ steht nach der Erläuterung auf derselben Seite für zwei Schuhgrößen Zehenfreiheit. Ein Fuß von 25,5 Zentimetern ergibt dort Größe 40. Umgestellt nach der Fußlänge heißt die Formel: EU-Größe minus zwei, mal 6,67 Millimeter.

Mit dieser Umstellung rechnet diese Seite. Größe 29 entspricht damit einem Fuß von 180 Millimetern, Größe 32 einem von 200, Größe 34 einem von 213 und Größe 40 einem von 253. Ein Band von 29 bis 32 deckt rechnerisch Füße zwischen 180 und 200 Millimetern ab, eines von 29 bis 34 Füße zwischen 180 und 213. Jede dieser Zahlen ist eine eigene Rechnung und steht in der Tabelle als solche markiert.

Grenzen hat die Formel auch, und sie gehören dazu. Zwei Größen Zugabe sind eine Festlegung von Deichmann für Straßenschuhe, keine Vorgabe der Inline-Hersteller. K2 empfiehlt auf seiner Seite zum Messen, „einige Millimeter“ zur Fußlänge zu geben und bei Zwischenwerten aufzurunden, ohne eine Zahl zu nennen. Das Elternportal kindergesundheit-info.de rät, Inliner sollten höchstens zwei Größen zu groß sein. Beide Hinweise passen zur Formel, sind aber nicht dasselbe.

Wer das Vorgehen von anderen Kinderprodukten kennt, erkennt das Muster. Bei Kinderrollern stehen Radgrößen mal in Millimetern und mal in Zoll, und erst die Umrechnung von Zoll in Millimeter bei Kinderrollern zeigt, welches Rad größer ist. Bei Inlinern ist es die EU-Größe, die nach einer Längenangabe klingt und doch erst übersetzt werden muss.

Die Grenze bei 20 Kilogramm, die auf keinem Karton steht

Für Inline-Skates gibt es eine eigene Norm, DIN EN 13843 in der Ausgabe vom August 2009. Nach dem Einführungsbeitrag, den DIN Media zu dieser Norm veröffentlicht, gilt sie für Inline-Skates für Benutzer mit einem Körpergewicht über 20 und bis 100 Kilogramm. Sie legt sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfverfahren, Kennzeichnung und Herstellerinformation fest. Inline-Skates für Benutzer bis 20 Kilogramm gehören ausdrücklich nicht dazu. Sie sind, so der Beitrag wörtlich, „Spielzeug“.

Das hat eine Folge, die auf keiner der fünf Produktseiten steht. Derselbe verstellbare Schuh fällt unter verschiedene Regelwerke, je nachdem, wie viel das Kind wiegt, das ihn trägt. Unter 20 Kilogramm ist er nach dem Wortlaut der Norm Spielzeug, darüber ein Rollsportgerät. Für Kinderroller beschreibt eine eigene Seite dieselbe 20-Kilogramm-Grenze zwischen Spielzeug und Sportgerät, dort an der Spielzeugrichtlinie und der Rollernorm EN 14619 entlang.

Keiner der fünf geprüften Hersteller nennt die Norm EN 13843 auf seiner Produktseite. Keiner nennt eine Untergrenze beim Körpergewicht. Zwei nennen eine Obergrenze: Hudora 60 Kilogramm, angegeben zur Größe 29–32, und Apollo 50 Kilogramm in der Warnhinweis-Grafik zu den Super Blades. K2 und Roces nennen gar keine Gewichtsangabe. Hudora schreibt dafür „TÜV/GS-geprüft“, ohne zu sagen, nach welcher Norm.

Was die Norm prüft, steht im Einführungsbeitrag nur in Umrissen. Eine Einschränkung ist dort aber ausdrücklich genannt: Anforderungen „aus orthopädischer Sicht, wie seitliche Stützelemente“, enthält die Norm nicht, weil sie für jeden Benutzer unterschiedlich seien. Eine Norm, die Inline-Skates prüft, sagt also nichts darüber, ob ein Schuh einen Kinderknöchel gut führt. Das Muster ist von anderen Geräten bekannt; was eine Norm am Trampolin prüft und was sie offenlässt, ist an anderer Stelle beschrieben.

Für die Kaufentscheidung heißt das zweierlei. Erstens: Wer für ein Kind unter 20 Kilogramm kauft, kauft nach dem Wortlaut der Norm ein Spielzeug, und welche Anforderungen dann gelten, sagt keine der fünf Seiten. Zweitens: Eine Obergrenze von 50 Kilogramm wie bei Apollo liegt bei der Hälfte der 100 Kilogramm, bis zu denen die Norm reicht — bei einem Schuh, den derselbe Hersteller in Größe L ausdrücklich auch Erwachsenen anbietet. Wann ein Kind die 20 Kilogramm erreicht, rechnet unser Ratgeber zum Einstieg nach Gewicht statt nach Jahren mit Perzentilkurven vor.

Was die Inline-Norm regelt, soweit ihr Inhalt öffentlich ist

Der Volltext von DIN EN 13843 ist kostenpflichtig, und wir haben ihn nicht beschafft. Was öffentlich ist, sind Titel, Anwendungsbereich und die Liste der Änderungen gegenüber der Vorgängerausgabe, die DIN Media auf der Produktseite der Norm wiedergibt. Schon diese Liste sagt einiges darüber, woran Normungsfachleute bei Inline-Skates denken.

Seit August 2009 gilt eine Ausgabe, die die Fassung vom Mai 2003 ersetzt. Gegenüber dieser wurden laut Änderungsvermerk vier Punkte geändert oder ergänzt: Ein Abschnitt zu „Leisten“ kam hinzu, ebenso einer zur „Lösbarkeit aufgesteckter Start- und/oder Bremseinrichtungen“. Die Befestigung des Fahrwerks am Schuh wurde neu gefasst, und die Anleitung zur Wartung und Instandhaltung, die ein Hersteller mitgeben muss, wurde geändert. Wie die Anforderungen im Einzelnen lauten, steht im Volltext.

Für Käufer verständlich wird damit zweierlei. Erstens ist die Bremse ein ausdrücklicher Prüfgegenstand: Ob sich ein aufgesteckter Stopper lösen kann, regelt die Norm. Zweitens verlangt sie eine Anleitung zur Wartung. Hudora verlinkt neben der Produktseite eine Aufbauanleitung als PDF, die übrigen Hersteller verlinken auf den geprüften Seiten keine. Ob die verlangten Wartungsangaben im Karton liegen, ließ sich ohne Kauf nicht prüfen.

Allein steht die Norm nicht. Nach dem Einführungsbeitrag gehört sie zu einer Serie über Rollsportgeräte, zusammen mit DIN EN 13613 für Skateboards, DIN EN 13899 für Rollschuhe und DIN EN 14619 für Kick-Scooter. Erarbeitet wurde sie vom europäischen Normungskomitee CEN/TC 136 für Sport-, Spielplatz- und andere Freizeitanlagen, in dessen Arbeitsgruppe für Rollsportgeräte; in Deutschland ist ein Arbeitsausschuss „Rollsportgeräte“ im Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät zuständig. Für Inline-Skates und Rollschuhe nennt DIN Media dieselbe Untergrenze von 20 Kilogramm; darunter gelten beide als Spielzeug.

Dreizehn Größenbänder auf einer Achse in Millimetern

Gezeichnet sind alle Bänder der fünf Modelle auf einer gemeinsamen Achse, gerechnet als Fußlänge in Millimetern. K2 Raider und Raider Pro teilen dasselbe Größensystem und stehen in einer Zeile; ihre drei Bänder überlappen sich und sind deshalb versetzt gezeichnet. Über jedem Balken steht die Rolle, die der Hersteller für dieses Band nennt.

150 mm175 mm200 mm225 mm250 mm275 mmEU 26EU 30EU 34EU 38EU 42K2 Raider und Raider ProS 29–34 · 70 mmM 32–37 · Pro 72 mmL 35–40 · Pro 72 mmHUDORA Leon 2.029–32 · 64 mm33–36 · 70 mm37–40 · 76 mmRoces Jokey 3.026–29* · 64 mm30–33 · 70 mm34–37 · 70 mm38–41 · 72 mmApollo Super BladesS 31–34 · 70 mmM 35–38 · 70 mmL 39–42 · 70 mm* nur beim Hersteller gelistet, im Handel nicht. Quellen: Produktseiten von HUDORA, Roces, Apollo Funsport; K2-Herstellertext im Handel.
Dreizehn Größenbänder von fünf Modellen, umgerechnet in Fußlänge mit 6,67 Millimetern je EU-Größe und zwei Größen Zugabe nach der Formel aus der Schuhgrößentabelle von Deichmann. Eigene Rechnung auf Grundlage der Herstellerangaben vom 22. Oktober 2026.

Drei Dinge zeigt die Achse, die eine Liste von EU-Größen verbirgt. Erstens die Länge der Balken: Die K2-Bänder sind um gut die Hälfte länger als alle übrigen, 33 gegen 20 Millimeter. Zweitens die Überlappung: Bei K2 teilen sich benachbarte Bänder drei Größen, bei allen anderen schließt ein Band an das nächste an. Ein Fuß von 205 Millimetern passt bei K2 in zwei Bänder, bei Hudora in keines ganz bequem — er liegt zwischen dem Ende von 29–32 und dem Anfang von 33–36.

Drittens die Rollen. Bei Hudora und Roces wächst der Rollendurchmesser mit dem Band, bei K2 Raider und Apollo bleibt er in allen Größen bei 70 Millimetern. Der Raider Pro wechselt ab Band M auf 72. Wer ein Paar über drei Bänder hinweg nachkauft, bekommt bei zwei Herstellern größere Rollen mit, bei zweien nicht.

Auffällig sind schließlich die Ränder. Nach unten reicht nur Roces unter 180 Millimeter, und dieses Band führt nur der Hersteller selbst. Nach oben reicht Apollo mit Größe 42 bis 267 Millimeter, also gut 14 Millimeter weiter als K2 und Hudora mit Größe 40. Zwischen den Bändern eines Herstellers liegen bei Hudora, Roces und Apollo jeweils rund 7 Millimeter, die Länge einer Größe, in der ein Fuß weder im einen noch im anderen Band bequem steht.

Wie die Verstellung gebaut ist: Knopf, Schnalle, Ratsche

Jeder der vier Hersteller beschreibt die Verstellung mit eigenen Wörtern. Hudora nennt sie „Mikroverstellung“ und „Micro System“, Apollo ein „1-Klick System auf Knopfdruck“. Roces spricht von einem „user-friendly adjusting system in 4 sizes“, K2 nur davon, dass der Skate verstellt werden kann. Wie die Mechanik im Einzelnen gebaut ist, beschreibt keiner der vier Hersteller auf seiner Produktseite in Worten.

Was sich aus den Seiten ablesen lässt, ist die Bauart des Schuhs, und die verteilt sich auf zwei Gruppen. K2 und Apollo bauen einen weichen Schuh, einen Softboot, mit einer festen Manschette um den Knöchel. K2 nennt sie „Stability Plus Cuff“, Apollo „PP High Impact Cuffs“. Hudora und Roces bauen eine Schale aus Polypropylen mit gepolstertem Innenschuh; Hudora schreibt „Micro System PP high impact Schale“, Roces „High Quality polypropylene“ für Schale und Manschette.

Beim Verschluss stapeln alle fünf mehrere Systeme übereinander. Der K2 Raider kombiniert Schnürung, Ratsche und Klettverschluss. Der Raider Pro ersetzt die Schnürung durch das „K2 Speed Lacing System“, eine Zugschnürung. Hudora nennt ein Schnellschnürsystem, einen Power Strap, eine Press-Lock-Schnalle und eine Einstiegshilfe. Roces führt eine „mikrometrische Schnalle“, einen Power Strap und Schnürsenkel. Apollo setzt auf Schnürung, Klettverschluss und eine „Sicherheitsschnalle“.

Für ein Kind, das seine Inliner allein anziehen soll, ist die Zahl der Verschlüsse eine eigene Größe. Drei Verschlüsse je Schuh sind bei zwei Schuhen sechs Handgriffe, bevor die erste Rolle sich dreht. Eine Untersuchung dazu, welche Kombination Kinder in welchem Alter allein bedienen, lag uns nicht vor, und keiner der Hersteller macht eine Angabe dazu.

Eine Aufbauart nennt nur Hudora, und sie ist aufschlussreich: „Über den Leisten gezogen und verklebt“. Der Schuh entsteht also über einer Form, wie ein Straßenschuh. Das erklärt, warum die EU-Größe überhaupt eine Leistenlänge meint. Es erklärt nicht, wie ein über einen Leisten gezogener Schuh vier Größen lang werden kann; das sagt die Seite nicht, und wir spekulieren darüber nicht.

Was beim Verstellen stehen bleibt: Rolle und Schiene

Verstellt wird der Schuh. Ob mit ihm auch die Schiene länger wird, auf der die Rollen sitzen, sagt keiner der fünf Hersteller auf seiner Produktseite. Belegt ist nur, was innerhalb eines Bandes gleich bleibt: der Rollendurchmesser. Jedes der fünf Modelle nennt eine Rollengröße je Band, nicht je Stufe. Innerhalb von Größe 29 bis 32 fährt ein Hudora Leon 2.0 also auf 64-Millimeter-Rollen, ganz gleich, auf welcher der vier Stufen der Schuh steht.

Zwischen den Bändern trennen sich die Modelle. Hudora wechselt von 64 über 70 auf 76 Millimeter, jeweils mit 22 Millimetern Breite und einer Härte von 82A. Roces wechselt von 64 über zweimal 70 auf 72 Millimeter, ebenfalls bei 82A. Der K2 Raider Pro nennt 70 Millimeter für Band S und 72 für M und L, bei 80A. K2 Raider und Apollo bleiben bei 70 Millimetern in allen Bändern, mit 80A beziehungsweise 82A.

Gemeint ist mit der Zahl vor dem A die Härte, nicht der Durchmesser. Ein Handelsdatenfeld vermischt beides sichtbar: Für den K2 Raider steht dort „Radgröße 80 Millimeter“, während K2 selbst im Herstellertext 70 Millimeter bei 80A angibt und ausdrücklich eine „maximale Rollengröße 70mm“ nennt. Bei Hudora steht für die Größe 29–32 im Datenfeld „76 Millimeter“, auf der Herstellerseite für dieselbe Größe 64. In beiden Fällen gilt hier die Herstellerangabe.

K2 nennt als einziger Hersteller eine Obergrenze für die Rolle, und diese Angabe hat praktisches Gewicht. Der Raider nimmt höchstens 70 Millimeter, der Raider Pro in Band M und L höchstens 76. Eine größere Rolle ist nach dieser Angabe nicht vorgesehen. Bei den übrigen vier Modellen ist nicht dokumentiert, welche Rollengröße die Schiene maximal aufnimmt — wer später größere Rollen montieren möchte, findet dort keine Antwort.

Für ein Kind, das mit dem Band wächst, ist der stehende Rollendurchmesser die eigentliche Grenze der Verstellung. Ein 200-Millimeter-Fuß und ein 253-Millimeter-Fuß rollen bei K2 Raider und Apollo auf demselben Rad. Ob das für ein größeres Kind zu langsam oder zu unruhig ist, sagt kein Hersteller; dass das Rad nicht mitwächst, sagen ihre Daten.

Weicher Schuh oder Kunststoffschale: was die Datenblätter zur Bauart hergeben

Im Material allein unterscheiden sich die beiden Bauarten nicht. Sie unterscheiden sich auch darin, was ihre Hersteller dazu angeben. Bei den weichen Schuhen von K2 und Apollo steht die Manschette im Vordergrund, also das feste Teil, das den Knöchel umschließt. Bei den Schalen von Hudora und Roces stehen Innenschuh und Fußbett im Vordergrund: Roces nennt ein „anatomisches Roces Kid-Fußbett“, Hudora einen Innenschuh, der „perfekt gepolstert“ sei, und legt laut Handelstext drei zusätzliche Sohlen bei.

Beim Gewicht geben die Handelsdatenfelder eine Richtung vor, die man mit Vorsicht lesen muss. Der K2 Raider steht dort mit 2,41 Kilogramm, der Raider Pro mit 2,1, der Roces Jokey 3.0 mit 1,95 und der Hudora Leon 2.0 mit 1,77 Kilogramm. Für Apollo steht kein Wert da. Ob die Zahlen ein Paar mit oder ohne Verpackung meinen und für welche Größe sie gelten, sagt keines der Datenfelder. Dass der Raider Pro leichter sein soll als der Raider, obwohl beide laut K2 dieselbe Schiene tragen, spricht eher für verschiedene Messgrundlagen als für einen echten Unterschied.

Beim Anziehen setzen die beiden Gruppen verschiedene Schwerpunkte. Hudora nennt eine Einstiegshilfe, Roces eine Schnalle, die sich in kleinen Schritten schließt, Apollo einen Knopf für die Größenverstellung. Bei K2 hängt das Anziehen am Verschluss: Schnürsenkel mit Ratsche beim Raider, eine Zugschnürung beim Raider Pro. Dass ein Kind eine Zugschnürung leichter bedient als Schnürsenkel, liegt nahe; geprüft hat das niemand, dessen Ergebnis wir zitieren könnten.

Eine Bewertung der Bauarten geben die Daten nicht her. Für die Kaufentscheidung bleibt: Beide Bauarten werden an der Ferse geprüft, und keine ersetzt die Anprobe mit der Socke, die beim Fahren getragen wird.

Die fünf Modelle an dreizehn Angaben

In der Tabelle stehen die Angaben so, wie Hersteller und Handel sie führen. Die Zeile „Spanne je Band“ ist unsere Umrechnung und als solche markiert. Wo ein Feld fehlt, steht der Grund in der Zelle, nicht ein Schätzwert.

Einige Verweise auf dieser Seite sind Provisionslinks: Wird darüber gekauft, erhält daheimaktiv.de eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts. Die Auswahl und die Reihenfolge der Produkte hängen nicht davon ab, ob ein Verweis provisioniert ist. Wie sich dieses Portal finanziertDie Millimeterangaben in der Zeile „Spanne je Band“ sind unsere eigene Umrechnung der EU-Größen. Jede andere Angabe der Tabelle haben Hersteller oder Handelsdatenfelder geliefert.

Fünf größenverstellbare Kinderinliner, verglichen an dreizehn Angaben ihrer Hersteller und des Handels
KennwertK2K2 Raider ProOberklasseK2K2 RaiderMittelklasseRocesRoces Jokey 3.0MittelklasseHUDORAHUDORA Inline Skates Leon 2.0 / Mia 2.0EinstiegApolloApollo Super Blades X ProEinstieg
Größenbänder laut HerstellerS EU 29–34, M EU 32–37, L EU 35–40; je Band „um fünf Größen verstellbar“S EU 29–34, M EU 32–37, L EU 35–40; je Band „um fünf Größen verstellbar“EU 26–29, 30–33, 34–37, 38–41, je „in 4 sizes“; im Handel erst ab 30–3329–32, 33–36, 37–40; „Größenverstellung über 4 Größen“S 31–34, M 35–38, L 39–42; „über vier Schuhgrößen“
Spanne je Band in Millimetern33 mm je Band; Fuß 180–213 / 200–233 / 220–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–34: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 32–37: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–40: 5 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller33 mm je Band; Fuß 180–213 / 200–233 / 220–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–34: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 32–37: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–40: 5 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller20 mm je Band; Fuß 160–180 / 187–207 / 213–233 / 240–260 mmerrechnetErrechnet: EU 26–29: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 30–33: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 34–37: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 38–41: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller20 mm je Band; Fuß 180–200 / 207–227 / 233–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–32: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 33–36: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 37–40: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller20 mm je Band; Fuß 193–213 / 220–240 / 247–267 mmerrechnetErrechnet: EU 31–34: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–38: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 39–42: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
RollenS: 70 mm 80A; M und L: 72 mm 80A, größte zulässige Rolle 76 mm70 mm 80A in allen Bändern, größte zulässige Rolle 70 mm; das Handelsfeld nennt „80 Millimeter“64 mm 82A (26–29), 70 mm 82A (30–33 und 34–37), 72 mm 82A (38–41)Ø 64 × 22 mm (29–32), 70 × 22 mm (33–36), 76 × 22 mm (37–40), Härte 82A70 mm 82A mit LED in allen Größen
SchuhK2-Softboot mit Stability Plus CuffK2-Softboot mit Stability Plus CuffSchale und Manschette aus Polypropylen, gepolsterter InnenschuhKunststoffschale „PP high impact“, gepolsterter InnenschuhSoftboot mit Manschette aus Polypropylen
VerschlussK2 Speed Lacing System, eine ZugschnürungSchnürung, Ratsche und Klettverschlussmikrometrische Schnalle, Power Strap, SchnürungSchnellschnürsystem, Power Strap, Press-Lock-Schnalle, EinstiegshilfeSchnürung, Klettverschluss, Sicherheitsschnalle; Verstellung per Knopf
SchieneF.B.I.-Schiene laut K2-Vergleichstabelle; das Handelsdatenfeld nennt „Aluminium“F.B.I.-Schiene (Frame Base Interlocking)PolypropylenChassis aus PolypropylenDer Hersteller nennt kein Material.
BremseFersenstopper rechts, laut K2 auf links umsetzbarFersenstopper rechts, laut K2 auf links umsetzbarBremse und Werkzeug im Lieferumfang laut Handel; Seite nicht angegebenGummi-StopperStopper, Seite nicht angegeben
KugellagerABEC-3ABEC-3ABEC 3, Distanzhülsen aus POMABEC 5 CarbonABEC 7
GewichtsgrenzeWeder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.Weder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.Weder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.60 kg, angegeben zur Größe 29–3250 kg laut Warnhinweis-Grafik des Herstellers
AltersangabeDer Hersteller nennt nur Schuhgrößen.Der Hersteller nennt nur Schuhgrößen.„Kids“, ohne Jahreszahl6–17 Jahre5+ laut Warnhinweis-Grafik
Norm oder PrüfzeichenKeine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.Keine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.Keine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.„TÜV/GS-geprüft“ laut Hersteller, ohne Normnummer; der Handelstitel schreibt „Intertek/GS“Keine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.
Ersatzteile beim HerstellerStopper K2 Standard Skate Brake; Rollen im K2-Shop mit 72 und 76 mm, passend für M und L, nicht für SStopper K2 Standard Skate Brake; die kleinste Rolle im K2-Shop misst 72 mm, der Raider nimmt höchstens 70 mmBremsklotz „Jokey / Compy“ im Fachhandel: XS für EU 26–29, S–L für 30–41, ohne Schraube2 Stopper und 4 Ersatzrollen 76 × 22 mm mit ABEC-5-Lagern im Herstellershop„Super Blade Stopper“ im Herstellershop
Garantie2 Jahre „Herstellergewährleistung“ laut Handelsdatenfeld2 Jahre „Herstellergewährleistung“ laut Handelsdatenfeld2 Jahre Herstellergarantie laut Handelsdatenfeld2 Jahre Herstellergarantie laut HandelsdatenfeldWeder Handelsdatenfeld noch Herstellerseite nennen eine Dauer.

Vier Zeilen lohnen einen zweiten Blick. Die Zeile „Norm oder Prüfzeichen“ ist bei vier von fünf Modellen leer, und das fünfte nennt ein Prüfzeichen ohne Norm. Die Zeile „Gewichtsgrenze“ ist bei drei Modellen leer, die übrigen zwei liegen 10 Kilogramm auseinander. Bei „Altersangabe“ stehen eine Spanne von 6 bis 17 Jahren, ein „5+“ und ein „Kids“ ohne Zahl; bei den beiden K2-Modellen steht nichts.

Die Zeile „Spanne je Band“ trennt das Feld in zwei Gruppen. Die beiden K2-Modelle kommen auf 33 Millimeter je Band, die drei übrigen auf 20. Das ist der größte Unterschied der ganzen Tabelle, und er steht auf keinem der fünf Kartons in einer Einheit, die sich vergleichen lässt. In der Zeile „Ersatzteile“ dagegen liegen alle fünf nah beieinander: Für jedes Modell gibt es einen Stopper einzeln, Rollen führen zwei Hersteller selbst.

Bemerkenswert ist schließlich die Zeile „Garantie“. Drei Datenfelder nennen zwei Jahre, aber mit verschiedenen Wörtern: K2 „Herstellergewährleistung“, Hudora und Roces „Herstellergarantie“. Ob damit derselbe Anspruch gemeint ist, und gegen wen er sich richtet, lässt sich aus den Datenfeldern nicht ablesen; die Herstellerseiten selbst nennen keine Garantiedauer.

Eine Zeile steht bewusst weit unten: „Kugellager“. Auf den Vergleichsseiten, die bei der Suche nach Kinderinlinern oben stehen, ist die ABEC-Klasse das meistgenannte technische Merkmal, auf einer davon mit 50 Nennungen. Im geprüften Feld liegt sie zwischen 3 und 7. Für die Frage, wie lange ein Schuh am Fuß passt, spielt sie keine Rolle; für die Frage, welches Lager beim Rollenwechsel passt, fehlt ihr das Maß, das keiner der Hersteller nennt.

Der Fußlängen-Prüfer: welches Band zu welchem Fuß

Das folgende Werkzeug ordnet eine gemessene Fußlänge den Bändern aller fünf Modelle zu und rechnet aus, wie viele Millimeter darüber bleiben. Auch ohne Auswahl stehen die Bänder mit ihren Millimeterwerten da. Gemessen wird nach der Anleitung, die K2 veröffentlicht: im Stehen, mit der Socke, die beim Fahren getragen wird, an der Wand entlang bis zur längsten Zehe.

In welchem Band liegt der Fuß?

Wählen Sie die gemessene Fußlänge. Die Bandgrenzen sind umgerechnete EU-Größen mit zwei Größen Zugabe; die Monate folgen der Faustregel von etwa einem Millimeter Wachstum im Monat und sind keine Vorhersage.
Gemessene Fußlänge
  • K2 Raider und Raider Pro

    „um fünf Größen verstellbar“, drei überlappende Bänder

    • S: EU 29–34 · Fuß 180 mm bis 213 mm
    • M: EU 32–37 · Fuß 200 mm bis 233 mm
    • L: EU 35–40 · Fuß 220 mm bis 253 mm
  • HUDORA Leon 2.0 / Mia 2.0

    „Größenverstellung über 4 Größen“

    • Gr. 29–32: EU 29–32 · Fuß 180 mm bis 200 mm
    • Gr. 33–36: EU 33–36 · Fuß 207 mm bis 227 mm
    • Gr. 37–40: EU 37–40 · Fuß 233 mm bis 253 mm
  • Roces Jokey 3.0

    „in 4 sizes“, das kleinste Band nur beim Hersteller

    • EU 26–29: EU 26–29 · Fuß 160 mm bis 180 mm
    • EU 30–33: EU 30–33 · Fuß 187 mm bis 207 mm
    • EU 34–37: EU 34–37 · Fuß 213 mm bis 233 mm
    • EU 38–41: EU 38–41 · Fuß 240 mm bis 260 mm
  • Apollo Super Blades X Pro

    „über vier Schuhgrößen“

    • S: EU 31–34 · Fuß 193 mm bis 213 mm
    • M: EU 35–38 · Fuß 220 mm bis 240 mm
    • L: EU 39–42 · Fuß 247 mm bis 267 mm
Rechnung: Fußlänge gleich EU-Größe minus zwei, mal 6,67 mm, nach der Formel aus der Schuhgrößentabelle von Deichmann. Wachstum nach der Faustregel im AOK-Magazin. Nicht geprüft werden die Gewichtsgrenzen von Hudora (60 kg) und Apollo (50 kg).

Zwei Ergebnisse sind typisch, und beide überraschen beim ersten Mal. Ein Fuß von 200 Millimetern liegt bei Hudora am oberen Ende des kleinsten Bandes, also ohne Reserve, bei K2 dagegen sowohl mit 13 Millimetern Reserve in Band S als auch am Anfang von Band M mit 33. Wer bei K2 das größere Band wählt, kauft knapp drei Jahre Wachstum, wer bei Hudora 29–32 wählt, kauft keines.

Das zweite typische Ergebnis betrifft die Lücken zwischen den Bändern. Bei Hudora endet 29–32 bei 200 Millimetern, 33–36 beginnt bei 207. Ein Fuß von 203 Millimetern liegt dazwischen. Rechnerisch ist das eine halbe Größe; im Laden heißt es, dass man zwischen einem Schuh ohne Reserve und einem Schuh mit leichtem Überhang wählt.

Was das Werkzeug nicht kann, gehört dazu. Es prüft keine Gewichtsgrenze, obwohl zwei Hersteller eine nennen, und es kennt die Breite des Fußes nicht. Es rechnet mit derselben Zugabe von zwei Größen für alle Modelle, weil kein Inline-Hersteller eine eigene nennt. Ein Ergebnis von 15 Millimetern Reserve heißt deshalb: rund 15 Monate, wenn der Fuß gleichmäßig wächst und die Zugabe stimmt — eine Größenordnung, kein Versprechen.

Die fünf Modelle einzeln, mit Fundstelle

Bei jedem Modell steht, was der Hersteller sagt, was der Handel daraus macht und wo beide auseinandergehen.

Oberklasse

Ein Modell, das sein Hersteller nicht mehr im Programm führt. Aktuell heißt die Kinderkollektion von K2 Eddie und Lumi; eine frühere Produktseite zum Raider liefert „Page Not Found“. Was wir über den Raider Pro wissen, stammt deshalb aus der „Produktbeschreibung des Herstellers“, die K2 im Handel hinterlegt hat.

Dort steht eine Vergleichstabelle der K2-Kindermodelle, und sie ist ergiebig. Der Raider Pro hat dieselbe „F.B.I. Schiene“ wie der einfache Raider, dieselben ABEC-3-Lager und dieselbe Bremse rechts mit der Möglichkeit, sie zu wechseln. Er unterscheidet sich in zwei Punkten: Rollen von 72 statt 70 Millimetern ab Band M, und die Zugschnürung „K2 Speed Lacing System“ statt Schnürsenkel mit Ratsche.

Das Handelsdatenfeld zum Material nennt „Aluminium, Gummi, Nylon“. In K2s eigener Tabelle trägt eine Aluminiumschiene nur das Modell Sk8 Hero, als „Stamped Aluminium Schiene“. Für den Raider Pro gilt hier die Herstellerangabe: F.B.I.-Schiene, Material nicht genannt.

Wer an einer Bandgrenze misst, profitiert beim Raider Pro von der Überlappung: Ein Fuß von 210 Millimetern liegt am oberen Ende von S und im unteren Drittel von M. Mit M bleiben rechnerisch 23 Millimeter Reserve, mit S nur 3.

Kennwerte zu K2 K2 Raider Pro
Größenbänder laut HerstellerS EU 29–34, M EU 32–37, L EU 35–40; je Band „um fünf Größen verstellbar“
Spanne je Band in Millimetern33 mm je Band; Fuß 180–213 / 200–233 / 220–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–34: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 32–37: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–40: 5 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
RollenS: 70 mm 80A; M und L: 72 mm 80A, größte zulässige Rolle 76 mm
SchuhK2-Softboot mit Stability Plus Cuff
VerschlussK2 Speed Lacing System, eine Zugschnürung
SchieneF.B.I.-Schiene laut K2-Vergleichstabelle; das Handelsdatenfeld nennt „Aluminium“
BremseFersenstopper rechts, laut K2 auf links umsetzbar
KugellagerABEC-3
GewichtsgrenzeWeder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.
AltersangabeDer Hersteller nennt nur Schuhgrößen.
Norm oder PrüfzeichenKeine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.
Ersatzteile beim HerstellerStopper K2 Standard Skate Brake; Rollen im K2-Shop mit 72 und 76 mm, passend für M und L, nicht für S
Garantie2 Jahre „Herstellergewährleistung“ laut Handelsdatenfeld
Mittelklasse

Das Grundmodell mit demselben Größensystem: drei Bänder S, M und L zu je sechs Größen, EU 29–34, 32–37 und 35–40. Die Rolle bleibt in allen drei Bändern bei 70 Millimetern und 80A, und K2 schreibt ausdrücklich dazu, dass 70 Millimeter auch die größte Rolle sind, die passt.

Diese Obergrenze hat eine Folge, die erst beim Ersatzteil sichtbar wird. Im eigenen Ersatzteilshop führt K2 Rollen ab 72 Millimetern, die kleinsten als „Booster 72mm/80A“. Eine Ersatzrolle des Herstellers, die in einen Raider passt, gibt es dort also nicht. Ob und welche Rollen anderer Marken passen, sagt K2 nicht.

Beim Verschluss stapelt der Raider drei Systeme: Schnürung, Ratsche und Klettverschluss.

Eine Angabe macht K2 als einziger Hersteller im Feld ausdrücklich: Die Bremse sitzt rechts und lässt sich auf den linken Schuh umsetzen. Für ein Kind, das lieber mit links bremst, ist das eine Frage, die bei den übrigen vier Modellen offenbleibt.

Kennwerte zu K2 K2 Raider
Größenbänder laut HerstellerS EU 29–34, M EU 32–37, L EU 35–40; je Band „um fünf Größen verstellbar“
Spanne je Band in Millimetern33 mm je Band; Fuß 180–213 / 200–233 / 220–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–34: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 32–37: 5 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–40: 5 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
Rollen70 mm 80A in allen Bändern, größte zulässige Rolle 70 mm; das Handelsfeld nennt „80 Millimeter“
SchuhK2-Softboot mit Stability Plus Cuff
VerschlussSchnürung, Ratsche und Klettverschluss
SchieneF.B.I.-Schiene (Frame Base Interlocking)
BremseFersenstopper rechts, laut K2 auf links umsetzbar
KugellagerABEC-3
GewichtsgrenzeWeder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.
AltersangabeDer Hersteller nennt nur Schuhgrößen.
Norm oder PrüfzeichenKeine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.
Ersatzteile beim HerstellerStopper K2 Standard Skate Brake; die kleinste Rolle im K2-Shop misst 72 mm, der Raider nimmt höchstens 70 mm
Garantie2 Jahre „Herstellergewährleistung“ laut Handelsdatenfeld
Mittelklasse

Der italienische Hersteller Roces aus Montebelluna führt den Jokey 3.0 in vier Bändern, von EU 26–29 bis 38–41. Das kleinste Band ist das kleinste des ganzen Feldes und deckt rechnerisch Füße von 160 bis 180 Millimetern ab. Im Handel ist es allerdings nicht gelistet; dort beginnt die Auswahl bei 30–33.

Roces ist neben Hudora der einzige Hersteller, bei dem die Rolle mit dem Band wächst: 64 Millimeter im kleinsten Band, 70 in den beiden mittleren und 72 im größten, alle bei 82A. Schale, Manschette und Schiene sind aus Polypropylen, die Lager tragen die Klasse ABEC 3, die Distanzhülsen sind aus dem Kunststoff POM. Laut Handelsseite liegen dem Paar eine Bremse und ein Werkzeug bei.

Auf der Herstellerseite steht das kleinste Band mit der britischen Größe „UK 9jr-11jr“, also Kindergrößen. Wer im Handel bestellt, bekommt die drei größeren Bänder und muss für das kleinste den Hersteller oder einen Fachhändler suchen, der es führt.

Kennwerte zu Roces Roces Jokey 3.0
Größenbänder laut HerstellerEU 26–29, 30–33, 34–37, 38–41, je „in 4 sizes“; im Handel erst ab 30–33
Spanne je Band in Millimetern20 mm je Band; Fuß 160–180 / 187–207 / 213–233 / 240–260 mmerrechnetErrechnet: EU 26–29: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 30–33: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 34–37: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 38–41: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
Rollen64 mm 82A (26–29), 70 mm 82A (30–33 und 34–37), 72 mm 82A (38–41)
SchuhSchale und Manschette aus Polypropylen, gepolsterter Innenschuh
Verschlussmikrometrische Schnalle, Power Strap, Schnürung
SchienePolypropylen
BremseBremse und Werkzeug im Lieferumfang laut Handel; Seite nicht angegeben
KugellagerABEC 3, Distanzhülsen aus POM
GewichtsgrenzeWeder Herstellertext noch Handelsdatenfeld nennen eine Zahl.
Altersangabe„Kids“, ohne Jahreszahl
Norm oder PrüfzeichenKeine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.
Ersatzteile beim HerstellerBremsklotz „Jokey / Compy“ im Fachhandel: XS für EU 26–29, S–L für 30–41, ohne Schraube
Garantie2 Jahre Herstellergarantie laut Handelsdatenfeld
Einstieg

Das am vollständigsten dokumentierte Modell der Auswahl. Auf der Herstellerseite der HUDORA GmbH aus Erkrath stehen eine Altersspanne von 6 bis 17 Jahren, ein maximales Nutzergewicht von 60 Kilogramm für die Größe 29–32, die Rollen je Band mit Durchmesser und Breite und zwei Ersatzteile mit Artikelbezug.

Die Herstellerseite schreibt außerdem „TÜV/GS-geprüft“ und den Warnhinweis „Ausschließlich mit Schutzausrüstung zu benutzen. Nicht im Straßenverkehr zu verwenden.“ Der Handelstitel dagegen nennt „Intertek/GS“. Intertek und TÜV sind zwei verschiedene Prüfhäuser; welches das Zeichen vergeben hat, und nach welcher Norm, lässt sich aus den beiden Seiten nicht klären. Welche Wege die Straßenverkehrs-Ordnung für Inline-Skates vorsieht, steht in einer Aufstellung zu Gehweg, Radweg und Fahrbahn.

Ein zweiter Widerspruch betrifft die Rolle. Das Handelsdatenfeld nennt für die Größe 29–32 eine „Radgröße 76 Millimeter“, die Herstellerseite für dieselbe Größe 64 Millimeter. 76 Millimeter nennt Hudora nur für das größte Band 37–40.

Der Handelstext nennt zwei Ausstattungsdetails, die auf der Herstellerseite fehlen: eine Anziehhilfe und drei zusätzliche Sohlen für die Passform. Auf der Herstellerseite steht dafür das luftdurchlässige „Air-Vent-System“ und die Aufbauart über dem Leisten.

Kennwerte zu HUDORA HUDORA Inline Skates Leon 2.0 / Mia 2.0
Größenbänder laut Hersteller29–32, 33–36, 37–40; „Größenverstellung über 4 Größen“
Spanne je Band in Millimetern20 mm je Band; Fuß 180–200 / 207–227 / 233–253 mmerrechnetErrechnet: EU 29–32: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 33–36: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 37–40: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
RollenØ 64 × 22 mm (29–32), 70 × 22 mm (33–36), 76 × 22 mm (37–40), Härte 82A
SchuhKunststoffschale „PP high impact“, gepolsterter Innenschuh
VerschlussSchnellschnürsystem, Power Strap, Press-Lock-Schnalle, Einstiegshilfe
SchieneChassis aus Polypropylen
BremseGummi-Stopper
KugellagerABEC 5 Carbon
Gewichtsgrenze60 kg, angegeben zur Größe 29–32
Altersangabe6–17 Jahre
Norm oder Prüfzeichen„TÜV/GS-geprüft“ laut Hersteller, ohne Normnummer; der Handelstitel schreibt „Intertek/GS“
Ersatzteile beim Hersteller2 Stopper und 4 Ersatzrollen 76 × 22 mm mit ABEC-5-Lagern im Herstellershop
Garantie2 Jahre Herstellergarantie laut Handelsdatenfeld
Einstieg

Apollo Funsport, nach eigener Angabe ein deutsches Unternehmen aus Köln, führt als Hersteller und EU-Verantwortliche Person die 3 S GmbH & Co. KG in Bergisch Gladbach. Angeboten werden die Super Blades in drei Bändern bis EU 42, verstellt wird per Knopf. Die LED-Rollen messen 70 Millimeter bei 82A, in allen Größen, die Lager tragen ABEC 7 — die höchste Klasse im Feld.

Von der Herstellerseite führt ein Verweis zu einer Warnhinweis-Grafik, und sie ist die einzige Quelle im Feld, die Alter und Gewicht in einem Bild zusammenfasst: „5+“ und „MAX. 50 KG“, dazu Piktogramme gegen Straßenverkehr, Regen und Dunkelheit und das Gebot, Schutzausrüstung zu tragen. Dieselbe Seite schreibt über die Größe L, sie sei „für zarte Damenfüße ebenfalls bestens geeignet“.

Beide Angaben zusammen ergeben eine Grenze, die man kennen sollte: Ein Schuh bis Größe 42, freigegeben bis 50 Kilogramm.

Ein sprachliches Detail ist bezeichnend für das Feld: Der Handelstext nennt dieselben Inliner im selben Absatz „Kinder Rollschuhe“ und „Rollerskates Damen“. Wer nach Rollschuhen mit vier Rollen im Rechteck sucht, ist hier also nicht richtig, obwohl das Wort fällt.

Kennwerte zu Apollo Apollo Super Blades X Pro
Größenbänder laut HerstellerS 31–34, M 35–38, L 39–42; „über vier Schuhgrößen“
Spanne je Band in Millimetern20 mm je Band; Fuß 193–213 / 220–240 / 247–267 mmerrechnetErrechnet: EU 31–34: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 35–38: 3 Größenschritte mal 6,67 mm; EU 39–42: 3 Größenschritte mal 6,67 mm. Fußlänge je Größe nach (EU − 2) × 6,67 mmPariser Stich und Formel nach der Schuhgrößentabelle von Deichmann; die Zugabe von zwei Größen ist dort festgelegt, nicht vom Inline-Hersteller
Rollen70 mm 82A mit LED in allen Größen
SchuhSoftboot mit Manschette aus Polypropylen
VerschlussSchnürung, Klettverschluss, Sicherheitsschnalle; Verstellung per Knopf
SchieneDer Hersteller nennt kein Material.
BremseStopper, Seite nicht angegeben
KugellagerABEC 7
Gewichtsgrenze50 kg laut Warnhinweis-Grafik des Herstellers
Altersangabe5+ laut Warnhinweis-Grafik
Norm oder PrüfzeichenKeine Norm genannt, weder beim Hersteller noch im Handel.
Ersatzteile beim Hersteller„Super Blade Stopper“ im Herstellershop
GarantieWeder Handelsdatenfeld noch Herstellerseite nennen eine Dauer.

Welches Modell für welchen Fuß und welches Kind

Eine Rangfolge der fünf Modelle ergibt sich aus den Daten nicht. Es ergeben sich Rollen — Situationen, in denen ein Modell eine Angabe liefert, die die anderen nicht liefern.

Wenn ein Band möglichst lange halten soll

K2

K2 Raider Pro

Oberklasse
Sechs Größen je Band, rechnerisch 33 Millimeter Fuß statt 20, und überlappende Bänder: Wer an der Grenze von S und M misst, kann das größere Band nehmen und hat mit dem Faustwert von einem Millimeter Wachstum im Monat knapp drei Jahre Reserve. Dazu ab Band M die größere Rolle mit 72 Millimetern.
EU 29–34, 32–37, 35–40; Rollen 70 und 72 mm bei 80A, größte zulässige Rolle 76 mm.
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Wir setzen dieses Modell, weil sein Größensystem das längste ist, nicht weil es besser führe; das können wir nicht beurteilen. Der Preis dafür ist die Dokumentation: Beim Hersteller ist die Seite entfernt, und Gewichtsgrenze, Alter und Norm fehlen.

Wenn Gewichtsgrenze und Ersatzteile vorher feststehen sollen

HUDORA

HUDORA Inline Skates Leon 2.0 / Mia 2.0

Einstieg
Das einzige Modell, dessen Herstellerseite Altersspanne (6 bis 17 Jahre), maximales Nutzergewicht (60 Kilogramm für die Größe 29–32), Rollenmaß je Band und zwei Ersatzteile zugleich nennt. Mit dem Band wächst die Rolle von 64 auf 76 Millimeter.
Bänder zu vier Größen, rechnerisch je 20 mm Fuß; Härte 82A, ABEC 5.
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Der Preis hier ist die kürzere Reserve: Vier Größen sind 20 Millimeter, und ein Fuß an der Grenze zwischen 32 und 33 hat kein Band, in dem er bequem liegt.

Wenn der Fuß noch unter 180 Millimetern misst

Roces

Roces Jokey 3.0

Mittelklasse
Das einzige Band im Feld, das bei EU 26 beginnt, rechnerisch bei 160 Millimetern Fuß, mit einer passend kleinen Rolle von 64 Millimetern. Kein anderes Modell der Auswahl reicht unter 180 Millimeter.
Vier Bänder von EU 26 bis 41; Rollen 64 bis 72 mm bei 82A.
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Zwei Einschränkungen gehören dazu. Das Band 26–29 führt der Handel auf der Plattform, auf die unser Link zeigt, nicht; es muss beim Hersteller oder im Fachhandel bezogen werden. Und bei einem Kind unter 20 Kilogramm greift die Norm EN 13843 nach ihrem Anwendungsbereich nicht mehr.

Raider oder Raider Pro: was das Modell darüber anders macht

K2 hat beide Modelle in seiner Herstellerbeschreibung in eine gemeinsame Tabelle gestellt, und sie erlaubt einen ungewöhnlich genauen Vergleich: dieselbe Marke, dasselbe Größensystem, eine Segmentstufe Unterschied. Gleich sind die Bänder S, M und L mit je sechs Größen, der Softboot mit Stability Plus Cuff, die F.B.I.-Schiene, die Lager mit ABEC-3 und die Bremse rechts, die sich nach links umsetzen lässt.

Verschieden sind zwei Dinge. Das erste ist die Rolle. Der Raider fährt in allen Bändern auf 70 Millimetern, und mehr passt nach K2 nicht hinein. Der Raider Pro fährt in Band S ebenfalls auf 70, in M und L auf 72 Millimetern, und K2 nennt für diese beiden Bänder 76 Millimeter als größte zulässige Rolle. Für ein Kind, das in Band L hineinwächst, heißt das: beim Pro zwei Millimeter mehr Rolle ab Werk und vier Millimeter Spielraum für einen späteren Rollenwechsel, beim Raider keiner.

Das zweite ist der Verschluss. Der Raider schließt mit Schnürsenkeln, einer Ratsche und einem Klettband, der Raider Pro mit der Zugschnürung „K2 Speed Lacing System“. Wie viel schneller das geht, beziffert K2 nicht.

Wer die Wahl zwischen beiden hat, kauft mit dem Pro größere Rollen in den oberen Bändern und eine andere Schnürung, nicht aber einen längeren Verstellbereich und keine andere Schiene.

Wer diese Schuhe baut — und wer im Feld fehlt

Hinter den fünf Modellen stehen vier Unternehmen mit sehr verschiedener Herkunft. Für K2 Skates nennt das Handelslisting als Kontakt die EOC Europe GmbH in Penzberg, die Datenschutzerklärung der Markenseite das Unternehmen Elevate Outdoor Collective. Roces Sports s.r.l. sitzt in Montebelluna in Italien. Die HUDORA GmbH sitzt in Erkrath und beschreibt sich im Handel als Familienunternehmen, das seit vier Generationen geführt wird. Apollo ist eine Marke der 3 S GmbH & Co. KG aus Bergisch Gladbach.

Wo die Schuhe gefertigt werden, sagt keiner der vier auf der Produktseite. Die Angaben unter Überschriften wie „Hersteller / EU-Verantwortliche Person“ nennen Firma und Anschrift, aber kein Fertigungsland. Diese Lücke ist im Feld vollständig, bei allen fünf Modellen.

Bemerkenswerter ist, wer fehlt. Rollerblade, die Marke, deren Name viele Händler als Gattungsbegriff für Inliner verwenden, führt ein Kindermodell namens Microblade. Powerslide ist mit mehreren verstellbaren Kindermodellen im Handel. Beide stehen nicht in unserer Auswahl; über ihre Qualität sagt das nichts.

Stattdessen fallen Handelsmarken auf. Ein Modell der Marke 2PM SPORTS nennt Bänder wie „37.5-41“ mit halben Größen und eine Herstellergarantie von einem Jahr. Auch Nattork ist mit mehreren Listings vertreten. Die Herstellerseite von 2PM ließ sich am Erhebungstag nur nach einer automatischen Browserprüfung öffnen, die wir nicht durchlaufen; ohne Herstellerangaben bleibt das Modell außerhalb der Auswahl.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Die bekannten Sportmarken sind in diesem Segment entweder mit älteren Modellen vertreten, wie K2, oder fehlen in der Auswahl. Die Altersangabe auf einem Karton ist dabei eine Angabe des Herstellers, keine Prüfangabe, und was eine Altersangabe auf Spielzeug rechtlich bedeutet, unterscheidet sich von dem, was sie im Laden auszusagen scheint.

Wo Handel und Hersteller verschiedene Zahlen nennen

Bei drei der fünf Modelle widerspricht mindestens ein Handelsdatenfeld der Angabe des Herstellers. Keiner dieser Widersprüche ist groß genug, um ein Modell auszuschließen, aber jeder ist groß genug, um beim Kauf das Falsche zu erwarten.

Beim K2 Raider nennt das Datenfeld „Radgröße 80 Millimeter“, K2 selbst 70 Millimeter bei der Härte 80A. Hier wurde offenbar die Härteangabe als Durchmesser gelesen. Beim Raider Pro nennt das Datenfeld „Material Aluminium“, während K2s Tabelle für dieses Modell die F.B.I.-Schiene führt und eine Aluminiumschiene nur beim Sk8 Hero. Beim Hudora Leon 2.0 nennt das Datenfeld für die Größe 29–32 eine Radgröße von 76 Millimetern, die Herstellerseite 64. Und der Handelstitel nennt ein Prüfzeichen „Intertek/GS“, die Herstellerseite „TÜV/GS“.

Zwei weitere Abweichungen sind keine Widersprüche, sondern Lücken. Roces führt den Jokey 3.0 in vier Bändern ab EU 26, die Handelsplattform in drei ab EU 30. Und K2 führt die Raider-Modelle nicht mehr auf der eigenen Seite, während sie im Handel mit einem Herstellertext angeboten werden, der Größen, Rollen und Bremse beschreibt.

Für diese Seite gilt eine einfache Reihenfolge. Wo eine Herstellerseite eine Angabe macht, gilt die Herstellerseite. Wo es keine Herstellerseite mehr gibt, gilt der Herstellertext im Handel, als solcher gekennzeichnet. Datenfelder des Handels gelten nur dort, wo beides fehlt, und dann steht es dabei. Die Tabelle oben folgt dieser Reihenfolge, und an den Stellen, an denen sie aufeinandertreffen, steht der Widerspruch in derselben Zelle wie der Wert.

Für Käufer heißt das praktisch: Eine Zahl im Datenfeld der Handelsseite ist ein Hinweis, keine Herstellerangabe. Wer eine Rollengröße für einen Ersatzkauf braucht, liest sie auf der Herstellerseite oder auf der Rolle selbst, und nicht in der Tabelle unter dem Kaufknopf.

Der Stopper als Verschleißteil: bei allen fünf einzeln zu haben

Das Verschleißteil eines Kinderinliners ist der Stopper an der Ferse. Er reibt bei jedem Bremsen über den Boden und wird dabei flacher. Alle fünf Modelle haben einen, und für alle fünf gibt es ihn einzeln — aber über sehr verschiedene Wege, und mit verschieden genauen Angaben dazu, was passt.

K2 bietet im eigenen Ersatzteilshop eine „Standard Skate Brake“ an, die nach Herstellerangabe auf die meisten K2-Skates passt, die seit 1999 gebaut wurden. Das ist eine großzügige Kompatibilitätsaussage und für einen ausgelaufenen Raider eine gute Nachricht. Daneben führt K2 eine „Non-Marking Skate Brake“, also einen Stopper, der nach seinem Namen keine Streifen auf dem Boden hinterlassen soll; für Kinder, die in einer Halle oder auf einem hellen Hof üben, kommt er in Frage. Hudora verlinkt auf der Produktseite des Leon 2.0 ein Set aus zwei Stoppern „für viele Kinder Inline Skates“. Apollo führt im Shop einen „Super Blade Stopper“.

Für Roces führt der Fachhändler SkatePro einen Bremsklotz „Jokey / Compy“ und nennt die Kompatibilität mit dem Jokey 3.0 ausdrücklich. Er kommt in zwei Größen: XS für EU 26–29 und S–L für EU 30–41. Nach der Artikelbeschreibung ist die Schraube nicht enthalten. Wer den Stopper wechseln will, braucht sie also aus dem alten Bremsklotz oder getrennt. Derselbe Händler führt außerdem eine vollständige Bremse „Jokey / Compy“, für den Fall, dass mehr als der Bremsgummi ersetzt werden muss.

Bei den Rollen wird es enger. Hudora verlinkt auf der Produktseite einen Satz aus vier Ersatzrollen mit 76 × 22 Millimetern und ABEC-5-Lagern — passend zum größten Band 37–40, nicht zu den beiden kleineren mit 64 und 70 Millimetern. K2 führt Rollen ab 72 Millimetern, die in Band M und L des Raider Pro passen, nicht aber in den Raider, dessen Schiene laut K2 höchstens 70 Millimeter aufnimmt. K2 nennt die beiden kleinsten Sätze „Booster 72mm/80A“ und „Booster 76mm/80A“, jeweils mit vier oder acht Rollen, die Achter-Sätze mit Lagern. Roces und Apollo verlinken auf den geprüften Seiten keine Ersatzrollen.

Lager sind ein eigenes Thema. Genannt sind bei den fünf Modellen ABEC 3, ABEC 5 oder ABEC 7, aber keine Bauform und kein Maß. Was die Klasse beschreibt, erklärt keiner der Hersteller auf seiner Seite, und für eine Aussage zur Haltbarkeit einzelner Lager im Kinderskate fehlt jede Herstellerangabe.

Wie lange ein Band reicht, in Monaten gerechnet

Die Reserve eines Bandes ist die Strecke zwischen dem Fuß beim Kauf und dem oberen Ende des Bandes. Gemessen in Millimetern ist sie eine Herstellerangabe plus eine Messung, gemessen in Monaten eine Schätzung. Für sie braucht es eine Wachstumsrate, und die verfügbare ist eine Faustregel aus dem AOK-Magazin, mit 1,5 Millimetern im Monat für Laufanfänger und einem Millimeter für ältere Kinder.

Mit einem Millimeter im Monat ergibt sich folgende Rechnung. Ein Band von 20 Millimetern, ab der untersten Stufe gekauft, reicht rund 20 Monate. Ein Band von 33 Millimetern reicht rund 33 Monate. Gekauft in der Mitte des Bandes, halbieren sich beide Werte auf 10 und 16 Monate. Gekauft an der obersten Stufe, ist die Reserve null — und die Inliner passen genau, aber nur bis zum nächsten Wachstumsschub.

Drei Schwächen hat die Rechnung, und alle drei verkürzen die Reserve eher, als sie zu verlängern. Kinderfüße wachsen in Schüben, nicht gleichmäßig. Die Zugabe von zwei Größen, mit der diese Seite rechnet, ist eine Festlegung für Straßenschuhe; braucht ein Kind im Inliner mehr Platz, wandert es früher ins nächste Band. Und das AOK-Magazin schreibt ausdrücklich „Faustregel“, nicht Messwert.

Eine Grenze, die nicht am Fuß liegt, kommt hinzu. Bei Apollo endet die Freigabe bei 50 Kilogramm, bei Hudora für die Größe 29–32 bei 60. Welche Körpermaße Kinder in welchem Alter erreichen, ist eine eigene Frage. Hier gilt nur: Ein Band kann am Gewicht enden, bevor der Fuß es ausgefüllt hat, und keine der Produktseiten macht diese Rechnung für den Käufer.

Für die Wahl zwischen zwei Bändern folgt daraus eine einfache Regel. Wer bei K2 an der Grenze von S und M misst, nimmt M und gewinnt 20 Millimeter Reserve gegenüber S. Wer bei einem Vier-Größen-Modell an der Bandgrenze misst, gewinnt mit dem nächsten Band die volle Spanne von 20 Millimetern, kauft aber einen Schuh, der zuerst eine Stufe zu lang ist.

Von 180 bis 253 Millimetern: wie viele Paare ein Kinderfuß durchläuft

Ein einzelnes Band beantwortet die Frage, wie lange ein Paar passt. Eine zweite Frage stellt sich über mehrere Jahre: Wie viele Paare braucht ein Fuß, der von 180 auf 253 Millimeter wächst, also von EU 29 auf EU 40? 73 Millimeter beträgt die Strecke, nach der Faustregel von einem Millimeter im Monat also gut sechs Jahre. Gerechnet ist das mit gleichmäßigem Wachstum, das es nicht gibt; die Reihenfolge der Käufe ändert sich dadurch aber nicht.

Bei Hudora führt der Weg durch drei Bänder: 29–32 von 180 bis 200 Millimetern, 33–36 von 207 bis 227 und 37–40 von 233 bis 253. Zwischen zwei Bändern liegen jeweils 7 Millimeter, eine Größe, in der der Fuß am Ende des einen und vor dem Anfang des nächsten Bandes steht. Das ergibt drei Paare mit festen Wechselpunkten. Bei Roces sieht es im Handel ab 187 Millimetern gleich aus, mit drei Bändern bis 260, bei Apollo ab 193 Millimetern mit drei Bändern bis 267.

Bei K2 liegen die Wechselpunkte nicht fest, weil die Bänder sich überlappen. Ein Fuß, der bei 180 Millimetern beginnt, fährt Band S bis 213, Band M bis 233 und Band L bis 253 — ebenfalls drei Paare, aber das erste hält 33 Millimeter. Wer erst bei 200 Millimetern einsteigt, kann gleich Band M nehmen, fährt es bis 233 und wechselt dann für die letzten 20 Millimeter auf L. Das sind zwei Paare für 53 Millimeter Fußwachstum.

Für Familien mit Geschwistern verschiebt sich die Rechnung noch einmal. Bei drei Paaren mit festen Wechselpunkten trifft das abgelegte Paar des älteren Kindes das jüngere genau dann, wenn dessen Fuß das untere Ende dieses Bandes erreicht hat. Bei überlappenden Bändern ist dieser Zeitpunkt breiter. Wie lange ein Paar mechanisch durchhält, steht allerdings auf keiner Herstellerseite, und das ist bei einer Rechnung über sechs Jahre keine Nebensache.

Weitergabe im selben Band: was Fußabstand, Gewicht und Teile erlauben

Ein verstellbarer Inliner lässt sich zurückstellen. Das ist der Gedanke, mit dem er oft gekauft wird: Erst fährt das ältere Kind ihn bis zur obersten Stufe, dann bekommt ihn das jüngere auf der untersten. Ob das aufgeht, hängt an drei Angaben, die sich vorher prüfen lassen, und an einer, die sich erst am Schuh zeigt.

Zuerst zählt der Abstand der Füße. Zwei Geschwister mit einem Fußunterschied von 15 Millimetern teilen sich bei einem Band von 20 Millimetern nur 5. Bei einem Band von 33 Millimetern bleiben 18. Weitergeben im selben Band funktioniert daher vor allem bei K2; bei den Vier-Größen-Modellen liegt das jüngere Kind schnell im darunterliegenden Band, und das ist ein anderer Schuh.

Als Zweites kommt die Gewichtsgrenze, und sie wirkt in die andere Richtung. Ein jüngeres Kind unter 20 Kilogramm fährt nach dem Wortlaut der Norm EN 13843 kein Rollsportgerät mehr, sondern Spielzeug. Für das Paar ändert sich dadurch physisch nichts; für die Frage, welche Anforderungen an den Schuh gestellt sind, sehr wohl.

Drittens: die Verschleißteile. Bei allen fünf Modellen lässt sich der Stopper ersetzen, und ein abgefahrener Stopper ist kein Grund, ein Paar nicht weiterzugeben. Bei den Rollen ist die Lage enger: Nur Hudora und K2 führen sie im eigenen Shop, und jeweils nur für einen Teil der Bänder. Welche Maße eine Ersatzrolle für ein kleines Band braucht, zeigt unsere Anleitung für Rollen, Lager und Stopper am Kinderinliner für beide Marken.

Erst am Schuh zeigt sich die vierte Angabe: wie leicht sich die Verstellung nach zwei Jahren noch bewegen lässt. Darüber macht keiner der Hersteller eine Aussage. Wer ein gebrauchtes Paar übernimmt, prüft die Verstellung auf jeder Stufe einmal, bevor das Kind einsteigt.

Die Minute am Fuß: drei Prüfungen vor der ersten Fahrt

Die Zahlen dieser Seite ersetzen die Anprobe nicht, sie ordnen sie. Wer die Inliner zu Hause auspackt, kann in einer Minute prüfen, ob die gewählte Stufe stimmt. Drei Prüfungen reichen, und alle drei kommen ohne Werkzeug aus.

Erstens die Ferse. K2 schreibt auf seiner Seite zum Messen, der wichtigste Bereich der Passform sei die Fersentasche: Die Ferse solle beim Abstoßen und Gleiten an ihrem Platz bleiben, ohne Bewegung. Prüfen lässt sich das im Stehen. Das Kind steht in den geschlossenen Schuhen, beugt die Knie nach vorn, und ein Erwachsener greift an die Ferse. Hebt sie sich sichtbar, ist die Stufe zu lang oder der Verschluss zu locker.

Zweitens die Stufe gegen die Zahl. Wer den Fuß vorher gemessen hat, weiß, auf welcher Stufe er nach der Rechnung stehen müsste, und vergleicht die Einstellung am Schuh damit. Steht der Schuh zwei Stufen weiter, als die Rechnung ergibt, ist er nach dem Rat von kindergesundheit-info.de an der Grenze: Inliner sollen dort höchstens zwei Größen zu groß sein, und die Formel dieser Seite enthält die zwei Größen Zugabe bereits.

Drittens die Verschlüsse. Ein Kind, das allein losfahren soll, schließt beide Schuhe einmal selbst, mit allen Schnallen, Gurten und Schnüren. Bei drei Verschlüssen je Schuh sind das sechs Handgriffe. Ob ein Schuh den Knöchel gut führt, prüft übrigens auch die Norm nicht: EN 13843 nimmt Anforderungen aus orthopädischer Sicht ausdrücklich aus.

Das Vorgehen kennt man von anderen Kindergeräten. Auch bei Rollern ist das Messen am Kind statt Ablesen am Alter der Weg, der zu einer belastbaren Einstellung führt. Eine Altersangabe sagt beim Inliner noch weniger als beim Roller, weil zwei Hersteller gar keine nennen.

Wann ein verstellbarer Inliner die falsche Wahl ist

Verstellbarkeit ist kein Selbstzweck, und in drei Situationen spricht mehr gegen sie als für sie. Situation eins: sehr kleine Füße. Unter 180 Millimetern bietet im geprüften Feld nur Roces ein Band an, und das ist im Handel nicht gelistet. Wer für ein Kind mit kleinerem Fuß kauft, findet in dieser Auswahl kaum etwas, und das Kind wiegt dann oft unter den 20 Kilogramm, ab denen die Inline-Norm gilt.

Situation zwei ist ein Kind, das schon sicher fährt und mehr will. Alle fünf Modelle sind für Einsteiger gebaut, mit Rollen von 64 bis 76 Millimetern und Fersenstopper. Wer schneller fahren oder springen möchte, stößt an die Rollengrenze: Beim K2 Raider und bei Apollo bleibt sie bei 70 Millimetern, auch in Größe 40 und 42. Ein nicht verstellbarer Ob dann ein nicht verstellbarer Schuh mit größeren Rollen die bessere Wahl ist, ist eine andere Frage als die nach dem Band, und sie gehört nicht auf diese Seite.

Situation drei betrifft das Gewicht. Wer einen Inliner für ein schweres Kind sucht oder einen, den später ein Elternteil mitnutzen soll, liest die Gewichtsgrenze vor der Größe. Apollo bewirbt die Größe L ausdrücklich auch für Erwachsene und gibt 50 Kilogramm als Höchstwert an. Hudora nennt 60 Kilogramm für die Größe 29–32. Bei K2 und Roces fehlt jede Angabe, und damit fehlt die Grundlage für eine solche Entscheidung.

Ein ähnlicher Fehler ist von anderen Kinderprodukten bekannt: dass nach Alter oder Klasse gekauft wird, wo ein Körpermaß entscheidet. Beim Schulranzen etwa zählt die Passform nach Körpergröße statt nach Klassenstufe, beim Inliner die Fußlänge und das Gewicht statt des Alters auf dem Karton.

Und schließlich: Ein verstellbarer Inliner ist keine Entscheidung zwischen Inliner und Rollschuh. Wer noch unsicher ist, ob das Kind auf einer Rollenreihe oder auf vier Rollen im Rechteck lernen soll, trifft diese Entscheidung vor der Frage nach dem Band.

Fünf Zahlen, bevor bestellt wird

Was auf dieser Seite gerechnet wurde, in einer Form, die vor dem Bestellen abgearbeitet werden kann.

Fünf Zahlen vor dem Kauf eines verstellbaren Kinderinliners

  • Fußlänge messen: im Stehen, mit Skatesocke, an der Wand entlang bis zur längsten Zehe. Beide Füße, der längere zählt.
  • Band umrechnen: EU-Größe minus zwei, mal 6,67 mm, ergibt die Fußlänge, für die eine Größe gedacht ist. EU 29 entspricht 180 mm, EU 32 entspricht 200 mm, EU 34 entspricht 213 mm.
  • Spanne ablesen: Vier Größen je Band sind rund 20 mm Fuß, sechs Größen rund 33 mm. Bei überlappenden Bändern das größere nehmen.
  • Gewichtsgrenze suchen: Hudora nennt 60 kg zur Größe 29–32, Apollo 50 kg für alle Größen, K2 und Roces nennen nichts. Unter 20 kg gilt die Inline-Norm EN 13843 nicht.
  • Rolle je Band prüfen: Wächst sie mit (Hudora 64 bis 76 mm, Roces 64 bis 72 mm) oder bleibt sie bei 70 mm (K2 Raider, Apollo)?

Was von der Umrechnung bleibt

Am Ende der Rechnung stehen drei Befunde. Der erste: Die Spanne eines Bandes ist die wichtigste Zahl dieses Feldes, und kein Hersteller nennt sie in einer Einheit, die sich vergleichen lässt. In Millimetern umgerechnet liegen die beiden K2-Modelle mit 33 deutlich vor den übrigen mit 20.

Der zweite: Was die Verstellung nicht mitnimmt, ist mindestens so wichtig wie das, was sie mitnimmt. Die Rolle bleibt innerhalb eines Bandes gleich und bei zwei Modellen sogar über alle Bänder. Die Gewichtsgrenze, wo sie genannt ist, kann vor dem Fuß enden. Und die Norm für Inline-Skates gilt erst ab 20 Kilogramm, was keine der fünf Produktseiten erwähnt.

Der dritte: Dokumentation und Größensystem stehen sich in diesem Feld gegenüber. Das Modell mit dem längsten Band hat beim Hersteller keine Seite mehr; das am besten dokumentierte hat das kürzere Band. Eine Wahl, die beides vereint, bietet die Auswahl nicht.

Was daraus für den Kauf folgt, ist weniger eine Modellwahl als eine Reihenfolge. Zuerst wird der Fuß gemessen, dann das Band in Millimeter übersetzt, dann die Gewichtsgrenze gesucht und erst danach zwischen Schale und weichem Schuh entschieden. Wer in dieser Reihenfolge vorgeht, braucht keine der Zahlen auf dem Karton zu glauben, um zu einer Entscheidung zu kommen, die nach einem Jahr noch passt.

Welche Fragen vor dieser Seite kommen und welche danach — ab wann ein Kind auf Inliner gehört, ob es eher Rollschuhe sein sollten, welche Schoner dazugehören —, ordnet die Übersicht zu Inlinern und Rollschuhen in eine Reihenfolge.

Was diese Umrechnung nicht leisten kann

Wir haben nichts gemessen und nichts gefahren. Jede Aussage über Passform, Fahrverhalten oder Haltbarkeit in diesem Text ist eine Herstellerangabe oder eine Umrechnung, und dabei steht, welches von beiden.

Gerechnet, nicht gemessen, sind die Millimeter. Die Formel setzt zwei Größen Zugabe voraus, eine Festlegung für Straßenschuhe. Die Inline-Hersteller nennen keine eigene Zugabe, und eine Schuhgröße beschreibt die Leistenlänge, nicht den Innenraum eines verstellbaren Schuhs. Unterschiede unter 7 Millimetern, also unter einer Größe, behandeln wir als nicht vorhanden.

K2 dokumentiert die beiden Raider-Modelle nicht mehr. Alle Angaben dazu stammen aus dem Herstellertext, den K2 im Handel hinterlegt hat. Kataloge der Saisons 2023/24 und 2024/25 stehen beim Hersteller nur als PDF; wir haben sie nicht ausgewertet. Dasselbe gilt für die Größentabelle von Roces und die Aufbauanleitung von Hudora.

Ob die Schiene beim Verstellen mitwächst, steht auf keiner der fünf Produktseiten. Wir schließen es nicht aus den Bildern.

Beträge nennen wir im Text grundsätzlich nicht. Ob ein Band von 33 Millimetern seinen Aufpreis wert ist, steht nirgends auf dieser Seite. Wer einen Fehler in den Zahlen findet, kann ihn über unsere Seite für Korrekturhinweise melden.

Fragen zu verstellbaren Kinderinlinern

Wie viele Größen kann man Kinderinliner verstellen?

Im geprüften Feld vier oder sechs, je nachdem, wie man zählt. Hudora, Roces und Apollo nennen „vier Größen“ und meinen Bänder wie 29–32. K2 nennt „fünf Größen“ und meint Bänder wie 29–34, das sind sechs Größen oder fünf Schritte. In Millimetern Schuhlänge sind das 20 gegen 33.

Welche Inlinergröße passt zu einer Fußlänge von 20 Zentimetern?

Nach der Formel des Pariser Stichs mit zwei Größen Zugabe entspricht ein Fuß von 200 mm der EU-Größe 32. Im geprüften Feld liegt er damit am oberen Ende von Hudoras Band 29–32, mitten in Roces 30–33 und Apollos S 31–34, und sowohl in K2s Band S als auch am unteren Ende von Band M.

Fallen K2-Inliner kleiner aus?

Belegen lässt sich das nicht: Eine Maßtabelle in Zentimetern für die Raider-Modelle steht auf keiner lesbaren Seite des Herstellers. K2 empfiehlt auf seiner Seite zum Messen, zur Fußlänge einige Millimeter zuzugeben und bei Zwischenwerten aufzurunden. Wer an der Grenze zwischen zwei Bändern liegt, nimmt bei K2 das größere: Die Bänder überlappen um drei Größen.

Bleiben die Rollen gleich groß, wenn man den Inliner verstellt?

Innerhalb eines Bandes ja, bei allen fünf Modellen. Zwischen den Bändern unterscheiden sie sich: Hudora wechselt von 64 über 70 auf 76 mm, Roces von 64 auf 72 mm, K2 Raider Pro von 70 auf 72 mm. K2 Raider und Apollo bleiben in allen Größen bei 70 mm.

Gibt es eine Norm für Kinderinliner?

Ja, DIN EN 13843:2009-08 für Inline-Skates, aber sie gilt nur für Benutzer über 20 und bis 100 Kilogramm. Inline-Skates für Kinder bis 20 Kilogramm schließt die Norm aus; sie gelten als Spielzeug. Keiner der fünf geprüften Hersteller nennt die Norm auf seiner Produktseite.

Bis zu welchem Gewicht dürfen Kinderinliner benutzt werden?

Zwei von fünf Herstellern nennen eine Grenze: Hudora 60 Kilogramm für die Größe 29–32, Apollo 50 Kilogramm für alle Größen bis 42. K2 und Roces nennen keine. Bemerkenswert ist Apollo, weil dieselbe Seite die Größe L ausdrücklich auch Erwachsenen empfiehlt.

Softboot oder Hartschale für Kinderinliner?

Im Feld halten sich beide die Waage: K2 und Apollo bauen weiche Schuhe mit fester Manschette, Hudora und Roces eine Kunststoffschale mit Innenschuh. Eine Untersuchung, die eine Bauart für Kinder als besser ausweist, lag uns nicht vor. Entscheidend für die Passform ist nach K2, dass die Ferse beim Abstoßen nicht rutscht.

Kann man den Bremsstopper an Kinderinlinern ersetzen?

Bei allen fünf Marken ja. K2 bietet einen Standardstopper an, der laut Hersteller auf die meisten K2-Skates seit 1999 passt. Hudora und Apollo führen Stopper im eigenen Shop, für Roces gibt es im Fachhandel einen Bremsklotz in zwei Größen, die Schraube muss man getrennt besorgen.

Wie lange passt ein verstellbarer Kinderinliner?

Ein Band von vier Größen umfasst rund 20 mm Schuhlänge, eines von sechs Größen rund 33 mm. Bei einem Fußwachstum von etwa einem Millimeter im Monat, das die AOK als Faustregel für Kinder nach dem Laufanfang nennt, reichen 20 mm rund 20 Monate und 33 mm rund 33 Monate — gerechnet ab der untersten Stufe.

Was bedeutet 80A oder 82A bei Inlinerrollen?

Die Zahl mit dem A ist die Härte des Rollenmaterials, nicht der Durchmesser. Im geprüften Feld liegen alle Rollen bei 80A oder 82A. Ein Handelsdatenfeld verwechselt das sichtbar: Für den K2 Raider steht dort „80 Millimeter“, während K2 selbst 70 mm bei 80A angibt.

Lohnt sich ein gebrauchter verstellbarer Inliner?

Das hängt an der Stufe, auf der er steht, und an den Verschleißteilen. Stopper lassen sich bei allen fünf Marken nachkaufen. Rollen führen im eigenen Shop Hudora (76 mm, passend zum Band 37–40) und K2 (ab 72 mm, für den Raider mit höchstens 70 mm zu groß). Vor dem Kauf hilft ein Blick auf die eingestellte Stufe.

K2 oder Hudora — worin unterscheiden sich die Kinderinliner?

Im Größensystem und in der Dokumentation. K2 deckt sechs Größen je Band ab, Hudora vier. Hudora nennt dafür Altersspanne, Gewichtsgrenze, Rollengröße je Band und Ersatzrollen auf der eigenen Seite; K2 hat die Seiten der Raider-Modelle entfernt.

Produktseiten, Norm und Rechengrundlagen hinter dieser Erhebung

  1. 01DIN Media, Einführungsbeitrag zu DIN EN 13843:2009-08 Rollsportgeräte – Inline-Skates · abgerufen 22.10.2026
  2. 02HUDORA, Produktseite Inline Skates Leon 2.0 mit Rollen je Größe, Nutzergewicht und Ersatzteilen · abgerufen 22.10.2026
  3. 03Roces, Produktseite Jokey 3.0 Boy mit Größenbändern und Rollen · abgerufen 22.10.2026
  4. 04Apollo Funsport, Produktseite Super Blade mit Herstellerangaben und Warnhinweis-Grafik · abgerufen 22.10.2026
  5. 05K2 Skates, Skate Sizing Tips zum Messen der Fußlänge · abgerufen 22.10.2026
  6. 06K2 Skates, Ersatzteil Standard Skate Brake (Single) · abgerufen 22.10.2026
  7. 07Deichmann, Schuhgrößentabelle mit Pariser Stich und Formel zur Fußlänge · abgerufen 22.10.2026
  8. 08AOK-Magazin, Gesunde Füße bei Kindern, mit Wachstum der Füße je Monat · abgerufen 22.10.2026
  9. 09kindergesundheit-info.de, Inlineskaten – nur mit Übung · abgerufen 22.10.2026
  10. 10SkatePro, Roces Jokey / Compy Bremsklotz mit Kompatibilitätsliste · abgerufen 22.10.2026

Welche Quellen dieses Portal verwendet

Stand dieser Erhebung

  1. Hinweis zu Preisen angepasst: Im Text stehen weiterhin keine Preise; der aktuelle Preis und die Verfügbarkeit stehen jetzt live in der Produktkarte, direkt von Amazon mit Datum und Uhrzeit.
  2. Querverweise auf den Ratgeber zum Einstiegsalter im Abschnitt „Die Grenze bei 20 Kilogramm, die auf keinem Karton steht“ und auf die Anleitung zum Rollenwechsel im Abschnitt „Weitergabe im selben Band: was Fußabstand, Gewicht und Teile erlauben“ ergänzt; diese und die Überschrift zum Stopper umbenannt, damit sich im Themenbereich keine Überschrift wiederholt; Hinweis zur Datenherkunft über der Vergleichstabelle umformuliert.
  3. Ersterstellung: fünf verstellbare Kinderinliner erhoben, alle Größenbänder mit dem Pariser Stich in Millimeter Fußlänge umgerechnet und gegen Rollen, Bremse, Gewichtsgrenze und Ersatzteillage gestellt.

Wie Korrekturen gehandhabt werden